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<pre>Gegen einen anfänglich sogar überlegenen FC Schalke schauten sich die Münchner das Geschehen vor rund zwölf Monaten zunächst einmal in aller Ruhe an, um dann in Gestalt von Lewandowski und Kimmich erst in den letzten zehn Minuten per Doppelpack zur Tat zu schreiten.  <p> Damit ist der FSV in der Heimtabelle sogar auf Rang 6 zu finden.  <p>  Aus Sicht des Sport-Clubs war es dabei ganz besonders verheerend, dass auch jedes der zuletzt absolvierten Sechs-Punkte-Spiele danebenging; den zuvor durch die Bank schlechter platzierten Klubs aus Wolfsburg, Mainz und Hamburg wurde jeweils die freundliche Aufbauhilfe der Breisgauer zuteil. <p> Diesbezüglich können wir den Gästen nach reiflicher Überlegung allerdings nur einen Teilerfolg in Aussicht stellen. Qualitativ sind die Blau-Weißen zwar allemal für ein Pünktchen gut – für einen Dreier macht sich hingegen ein offensiver Neuanfang erforderlich, der sich jedoch wohl erst im Vollbesitz sämtlicher Kräfte realisieren lassen dürfte. <p>  Insofern müssen die Breisgauer wohl nicht befürchten, dass die anstehende Prüfung komplett aus dem Ruder läuft; nach etlichen knappen Geschichten dürften die Freiburger nun auch am Sonntag wieder einen Großteil ihrer spielerischen Defizite erfolgreich kaschieren.  </pre>


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<pre>Mainz beendete am vorigen Spieltag einen Negativlauf von sieben sieglosen Spielen in Folge.  <p> Bei der Neuauflage des Pokal-Finales gelang es den Münchnern, unmissverständlich ihren Unmut über das vergeigte Endspiel in Berlin zu artikulieren…  <p>  „Ich kann meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir haben viele Chancen vergeben. Das ist ungewöhnlich, aber solche Tage gibt es.“ <p> Doch in Frankfurt ist man bemüht, nicht den Teufel an die Wand zu malen, auch wenn die 1:3-Niederlage mehrere Schlussfolgerungen zulässt: so ist der Kader der SGE recht dünn besetzt. Ausfälle können nur sehr schwer verkraftet werden. <p>  Somit ist nur auf die zu erwartende Trotzreaktion zurückzuführen, dass wir den Fohlen am Samstag dennoch einen Zähler zugestehen: Gegen die stabilen Gäste dürfte sich zuvor eine äußerst ereignisarme Partie — mit entsprechend wenigen Toren — entspinnen.  </pre> 


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<pre> Während sich der prominente Gast von der Isar gerade erst für die entscheidenden Schlachten in den Cup-Wettbewerbern zu rüsten beginnt, machten die roten Bullen schon zuletzt den Eindruck, als würde sich die Spielzeit ungebührlich in die Länge ziehen.  <p> Trotzdem sieht er momentan keinen Grund, in Panik zu verfallen: „Die Gefahr, dass die Stimmung kippt, sehe ich nicht.“  <p>  Wolfsburg hat 7 der letzten 10 Begegnungen gegen Freiburg für sich entscheiden können. <p>  Damit dürfte zugleich auch die Marschrichtung für das anstehende Derby in der BayArena vorgezeichnet sein: In Leverkusen braucht es erneut einen vollen Dreier, um sich für das abschließende Heimspiel gegen Mainz mit einem Matchball auszustatten. <p>  Dies gilt natürlich auch deshalb, weil es ein Gastspiel beim Darmstädter Schlusslicht brauchte, um der seit über zwei Monate währenden Durststrecke überhaupt ein Erfolgserlebnis abzugewinnen — und das Rest-Programm hat erwartungsgemäß nicht ganz so dankbare Aufgaben vorgesehen.  </pre>


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<pre> Wir erwarten, genauso wie die Wettanbieter, eine äußerst knappe Angelegenheit. Zwar hat sich Leverkusen verstärkt, doch für die Borussia spricht der Umstand, dass die Schubert-Truppe bereits mehr Wettbewerbspraxis in den Beinen hat.  <p> Gerade das Spiel gegen den Tabellenführer könnte allerdings zeigen, dass sich nicht nur die Mannschaft in einem Lernprozess befindet: So trauen wir es Schubert zwar zu, seine Fohlen mit einem mutigen Matchplan auszustatten — mehr als ein bisschen Bayern-Ã„rgern ist für die Hausherren unter dem Strich aber trotzdem nicht drin.   <p> Dies gilt umso mehr, weil der Stein des Anstoßes praktisch ein „Allerweltsvergehen“ war: Dass sich die Borussia beim zum Siegtreffer führenden Freistoß ein paar Meter ermogelte, soll schließlich auch schon in anderen Spielen vorgekommen sein. <p>  Insgesamt spricht die Bilanz allerdings klar für die Gladbacher. Von den bisherigen 86 direkten Duellen in der Bundesliga gingen die Fohlen 47 Mal als Sieger vom Platz. Vergleichsweise magere 23 Mal siegten die Kölner.  <p> Bis zum Anpfiff am späten Sonntagnachmittag wird die Werkself wohl aber zunächst einmal damit beschäftigt sein, die Geschehnisse in Katalonien einzuordnen. Angesichts der erstaunlich lange kontrollierten Partie wusste am Ende schließlich niemand so recht, was er von der 1:2-Niederlage halten soll.  </pre>


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<pre> Wir Wettfreunde erwarten eine defensiv orientierte Schalker Mannschaft, die in der Defensive wenig zulassen will, um dann vorne via Standards eiskalt zuzuschlagen.  <p> Der späte Ausgleich von Pizarro gegen Darmstadt 98 dürfte Viktor Skripnik vorerst den Job gerettet haben: In der englischen Woche muss der Werder-Coach nun aber dennoch Außergewöhnliches vollbringen, um auch die kommenden Spieltage zu überstehen.  <p>  Beide Male hatten die Freiburger allerdings den Heimvorteil auf ihrer Seite. In Leverkusen setzte es zuletzt dagegen eine deutliche 0:4-Schlappe. <p>  Dem korrigierten Eingreifen von der Seitenlinie war unter anderem auch der jüngste Sieg gegen den Hamburger SV zu danken. Erst nach der Anpassung des Matchplans drückte sich das spielerische Übergewicht auch in Großchancen aus.  <p> Gerade erst hatte die Werkself schließlich beim 3:2 auf Schalke deutlich gemacht, dass sie mit kriselnden Gegnern kein Mitleid kennt; im Nachhinein schienen die Leverkusener selbst in der schwachen ersten Hälfte lediglich amüsiert mit der längst totgeweihten Maus zu spielen.  </pre>


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